Aktuelles 

 

Hier bleibt ihr auf dem Laufenden! Was ist neu in meiner Imkerei? Was hab ich Neues dazu gelernt oder ausprobiert? Die Imkerei bleibt jedes Jahr spannend, weil jedes Jahr komplett anders abläuft :) 

Bienen im Herbst 2025

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August 25: Varroabehandlung durch Teilen und Behandeln mit Wabenhygiene durch einen einzigen Eingriff. 

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September 25: Behandeln der Brutvölker und Markieren der frischen Jungköniginnen. 

Letzte Kontrolle im November- Jungkönigin ohne Markierung 

Video Part 3

September ist Fütterzeit. Bienen müssen mit Futter versorgt werden, damit sie gut durch den Winter kommen. Generell lass ich den Bienen auch einen Teil des Honigs im Stock, damit sie gesund durch die kalte Jahreszeit kommen. 

Oktober 25: Eine ungewöhnliche Raupe des Buchenstreckfußes (Nachtfalter) hat sich am Bienenstand verirrt. Dieser neongelbe beharrte Raupe hat sich später bei dem regnerischen Wetter unter dem Deckel des Bienenkastens Unterschlupf gesucht.


November 25: Honigwein/Met in the Making: Jedes Jahr stelle ich auch eine gewisse Menge an Honigwein her. Als Basis verwende ich Apfel oder Kirschsaft. Durch die Verwendung von eigenem Honig schmeckt dieser besonders lecker. Nach 3-4 Wochen Gärzeit wird dieser nochmals mit Honig nachgesüßt :)

Aktuelles aus 2024

September, 24: Beim Varroamanagement habe ich einen Totenkopfschwärmer unterm Bienenstock entdeckt. Dieser sehr seltene nachtaktive Wanderfalter kommt aus Teilen von Afrika und sucht gelegentlich Bienenstöcke auf, um dort Honig zu saugen. Auf dem Kopf trägt er einen Totenkopf. Er ist aber für die Bienen völlig harmlos. Wie humorvoll doch der Schöpfer dieser Erde ist. 

Der Falter ist sehr groß mit einer Flügelspannweiter von ca. 10 cm. Wenn er sich bedroht fühlt kann er Geräusche von sich geben. Hört sich wie ein hohes Quieken an. 

Gelegentlich kommen auch europäische Hornissen vorbei. Sie versuchen immer wieder eine Biene vor dem Flugloch aus der Luft zu fangen, was Ihnen aber nicht immer gelingt :)

Cola für die Bienen? Fast :) Es handelt sich hier um einen Teil des nichtschleuderbaren Waldhonigs, den die Jungvölker bekommen haben. Zum Aufbau von Jungvölker kann dieser sehr gut verwendet werden. Zur Überwinterung von Wirtschaftsvölker ist er allerdings nicht ganz so ideal. 

Honigjahr 2024

25.Mai: Blütenhonigernte. Trotz des dauerhaften Regens, gab es auch immer wieder Möglichkeiten, die die Bienen nutzen konnten um Honig zu sammeln. Der Raps hat auf jeden Fall auch zu einer guten Ernte beigetragen, da er sehr viel Nektar bildet, wenn er eine gute Wasserversorgung hat. Trotzdem ist es ein Wunder, dass es so viel Honig gegeben hat, da ein sehr regenreiches Jahr nicht optimal ist für die Insektenwelt. 

15. Juni: Waldtracht hat eingesetzt. Seit einigen Tagen tragen die Bienen dunklen Honig ein. Die Waben füllen sich schon wieder und die Honigräume werden schwerer. Der Waldhonig war dieses Jahr sehr speziell, da er nach Eintrag in den Waben bereits fest war. Dieses Phänomen tritt ca. alle 10 Jahre auf, es ist aber noch nicht ganz klar, welche Umweltfaktoren dafür verantwortlich sind. 

12. Juli: Herausforderung Waldhonigernte. Die Waldhonigernte erwies sich als sehr arbeitsintensiv. Durch die schnelle Kristallisation des Honigs in den Waben konnte ich leider nur einen kleinen Teil des Honigs aus den Waben herausschleudern. Auch die Verstopfung des Siebs war immer eine Herausforderung (Danke Mama!). Nach 2 Tagen und 2 Nächten Arbeit bin ich froh, dass wir uns die Arbeit gemacht haben und dankbar für alle helfenden Hände. Der Honig schmeckt sehr würzig und lecker.

5. April 24: Die Kirsche fängt so langsam an zu Blühen. Es geht wieder los. Die Honigräume werden aufgesetzt. Ich freue mich auf die neue Saison!

12. April: Die Bienen bauen, wie verrückt. Die Vegetation ist aufgrund des warmen Wetters 3 Wochen voraus. Hier hat der Imker geschlafen. Zu spät habe ich eine Wabe ergänzt. Die Bienen haben den Platz dann schnell genutzt, um Wildbau zu errichten. Ist echt schön geworden.

19. April: Gleichzeitig ist das Brutgeschäft voll im Gange. Die ersten Drohnenbrut ist voll verdeckelt. Die Schwarmzeit ist auch schon ziemlich vorangeschritten. Einige Berufsimker berichten schon von den ersten Bienenschwärmen. Das gab es noch nie so früh! Durch verschiedene Beschäftigungsmaßnahmen, die ich den Bienen gegeben habe, war der Schwarmtrieb der Völker dann aber gut im Griff.

April 2024: Mit dem Bau eines neuen Honigschranks könnt ihr nun bei mir auch Honig kaufen, wenn ich nicht zu Hause bin. Ich stell euch bei Bedarf den Honig dann für euch in den Schrank. 

Dadurch geht euch der Honig nicht so schnell aus und ihr habt somit immer einen hochwertigen Honig direkt vom Imker, auch wenn er mal im Urlaub ist. 

Imkern im Herbst

September, 23. Die Bienenvölker haben sich gut entwickelt. Jetzt geht es an die Wintervorbereitung. Die Völker brauchen zum einen genug Futter, zum anderen muss der Varroamilbenbefall überprüft werden und falls erforderlich noch eine weitere Behandlung durchgeführt werden.

Varroabehandlung der Brutlinge, 21 Tage nach der Teilung. Ganz früh morgens um 5 Uhr, wenn die Bienen am engsten sitzen, sind die Völker mit Oxalsäurelösung beträufelt worden. Somit ist ein hoher Behandlungserfolg garantiert, der natürlich auch überprüft wurde.

16.09.23 Pollenparty bei den Bienen. An meinem Ablegerstand finden die Bienen besonders viele Pollen. Dies freut den Imker natürlich, da die Ableger sich dadurch auch prächtig  entwickelt haben.

Bei Trachtlücke ab Ende August haben die Bienen auch andere Blüten angeflogen, die sonst nur bedingt attraktiv sind. Hier ist eine Biene auf einer Honigmelonenblüte zu sehen. Ich konnte dieses Jahr somit auch einige Honigmelonen ernten :D

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11.08.23 Schwänzeltanz einer Biene (links an der Wabenaußensiete): Mit dem Schwänzeltanz teilt die Biene den anderen Bienen mit, wo und in welcher Entfernung es noch gute Nahrungsquellen gibt. Echt toll sowas in live zu beobachten.

22.07.23 Varroabehandlung: Nach der Honigernte wurden die Völker in Brutling und Flugling aufgeteilt. Die Volkteile wurden im brutfreien Zustand mit Oxalsäure behandelt gegen die Varroamilbe (Flugling nach 2 Tagen, Brutling nach 21 Tagen). Auf dem Bild seht ihr einen schönen Flugling. Sind sehr stark dieses Jahr! 

26.08.23: Der Waldhonig ist nun im Glas! Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und allen dankbar, die mir bei der Honigverarbeitung geholfen haben.

Honigernte 2023

Nachdem es die letzten 2 Jahre nur eine mäßige Honigernte war, freue ich mich dieses Jahr über eine sehr gute Honigernte. Mich hat es v.a. gefreut, dass ich zum ersten Mal richtigen Waldhonig  ernten konnte. Ist einmalig der Honig, mit einer sehr hohen Qualität. 

Waldhonigernte, 01.07.23: Es ging dieses Jahr Schlag auf Schlag :) 4 Wochen nachdem die Blütenhonigernte eingefahren war, musste bereits der Waldhonig geerntet waren. Es war sehr viel zu tun, dadurch, dass die Honigräume sehr voll waren. Ein guter Freund ist extra angereist, um mich zu unterstützen :) Da hat es dann doch noch mehr Spaß gemacht! Da es Waldhonig nur alle 5 Jahre in größeren Mengen gibt, ist es etwas ganz Besonderes.

Nach vielen Stunden Arbeit im Schleuderraum kann sich das Ergebnis sehen lassen. 
Die Honigräume waren so voll, dass die Bienen bereits ins Brutnest etwas von dem Honig eingetragen haben. Somit hatten die Bienen noch selber einiges vom Honig und ich musste nicht zufüttern.

29.06.23 Blütenhonig wird ins Glas gefüllt. 
Nachdem der Honig auskristallisiert war, hab ich ihn für fast 2 Wochen, jeden Tag 1 Mal gerührt. Der Honig zeichnet sich somit durch eine super feincremige Konsistenz aus. Dies wird von meinen Kunden auch sehr geschätzt. 

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05.06.23 Honigernte mit anschließender Verarbeitung. Dieses Jahr gab es reichlich Blütenhonig. Dadurch dass es viel geregnet hat, haben die Pflanzen viel Nektar gebildet. Dadurch konnten die Bienen innerhalb kürzester Zeit viel Nektar sammeln. 
Das Video gibt einen kleinen Überblick über die wichtigsten Arbeiten. Vom Schleudern über Rühren bis zum Abfüllen ins Glas :)



15.06.23 Königinnenzucht. Dieses Jahr war es mir wieder möglich eine Königinnenzucht zu starten. Hierzu würde ein Zuchtrahmen belarft mit Larven im 24 h-Stadium. Die Annahmequote der Königinnenzellen ist wie im Bild zu sehen sehr gut gewesen. 6 Tage nach der Belarfung wurden die Königinnenzellen gekäfigt und am 13. Tag die geschlüpften Königinnen auf die erstellten Begattungsvölkchen verteilt. 

Schwarmjahr 2023

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Bienenschwarm geht ab :) 2023 (24.05.23)

Dieses Jahr haben die Bienen einen besonders ausgeprägten Schwarmtrieb. Dies lag v.a. an dem langanhalten regnerischen Wetter und schlagartig sonnigen warmen Wetter. Bei mir konnte ich das Schwärmen bei einem Volk leider nicht verhindern. Wie das Volk geschwärmt ist, vom Imker eingefangen und ein neues Zuhause bekommen hat, ist im Video zu sehen :) 

Ein schwärmendes Bienenvolk kommt zurück (31.05.23)

Bei einem Bienenvolk hatte der Imker Glück. Die Bienen haben sich auch entschieden zu schwärmen. Die Königin hat es aber aus irgendeinem Grund über das Absperrgitter in den Honigraum geschafft und konnte nicht mitschwärmen. Der komplette Schwarm wäre somit ohne Königin verloren und hat sich entschieden wieder zurückfliegen. Ich war dann froh, dass ich ihn nicht einfangen musste und das Volk war somit noch leistungsfähig genug und hat noch später 50 kg Waldhonig eingetragen :D

Juni, 2023: Neues Jahr neues Glück. Nach einem  verregneten Mai und etwas zähen Start in das Frühjahr, in dem ich die Bienen noch füttern musste, ging es nach dem 20. Mai richtig los. Ich bin fast nicht mehr hinterhergekommen mit dem nächsten Honigraum draufsetzten. Die meisten Völker haben den 2. Honigraum bereits nach 7 Tagen nach Aufsetzen des ersten bekommen.

Dieses Jahr stelle ich mein eigenes Propolis her. Propolis ist ein antibakterieller Naturstoff, den die Bienen aus verschiedenen Quellen gewinnen und dazu verwenden, um sich vor Krankheiten zu schützen. Hierfür gibt es geeignete Propolisgitter mit Löcher, die die Bienen mit Propolis zukitten. Propolis besteht aus über 150  bisher identifizierten Wirkstoffkomponenten.

Wanderung mit den Bienen. Wenn mit den Bienen zu einem anderen Standort gewandert wird, ist es von Bedeutung diesen sorgfältig auszuwählen. Trachtangebot, Biodiversität, Sonnenscheindauer, Sturmschutz aber auch Wasserquellen in der Nähe sind einige Kriterien, die ich bei der Standortwahl berücksicht habe.

Am neuen Standort wurden größere Mengen an Waldhonig eingetragen. Dieser ist nun erntereif, sodass in den nächsten Tagen wieder geschleudert werden kann (Stand: 01.07.22).

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28.05.22 In diesem Video seht ihr, was bei der Honigernte zu beachten gibt und wie sie möglichst schonend für die Bienen durchgeführt wurde.

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31.05.22 Kurzes Video am Ablegerstand. Hier seht ihr, wie ich meine Ableger erstellt habe. Damit es möglichst schnell geht, bekommen die Ableger immer gleich eine schlupfreife Königinnenzelle :)

28.05.22 Erste Honigernte dieses Jahr war ein Erfolg! Mit einem Wassergehalt von 16,0 % ist der diesjährige Honig von hervorragender Qualität. Über 25 kg Blütenhonig pro Volk konnte ich ernten und bin sehr zufrieden. Die Völker konnten sich dank geeigneter Witterung schnell entwickeln.

14.06.22 Der Honig ist jetzt im Glas :) Die Verarbeitung ist immer recht zeitintensiv, hier lohnt es sich aber besonders Zeit zu investieren, weil ich somit eine sehr cremig, fluffige Konsistenz bekomme und das das Markenzeichen meines Honigs ist :)


07.05.22 

Die Bienenvölker werden immer stärker und der erste Nektar wurde bereits eingetragen :) 

Die Bienenvölker stehen nun voll in der Blüte. Jetzt kommt demnächst der 2. Honigraum drauf und Ableger sind auch in Planung, da die Völker langsam in Schwarmstimmung kommen :)

Frischer Nektar befindet sich bereits in den Waben. 

Drohnenrahmen wurden auch super ausgebaut und die Brut verdeckelt. Läuft soweit alles sehr gut ! :)

20.04.22 Das große Blühen hat begonnen!

Es geht wieder los! Es blüht wieder einiges, darunter vor allem Kirsche, Ahorn und Löwenzahn. Die Apfelblüte und der Raps kommen auch in wenigen Tagen. Jetzt nur hoffen, dass die nächsten Wochen gutes Wetter herrscht, damit die Bienen die Tracht optimal nutzen können :)

Die Bienen fliegen jetzt vor allem den Löwenzahn an, da es vom Nektar sehr ergiebig ist. Vor der Löwenzahnblühte wurde vor allem der Ahorn angeflogen, der bei uns recht früh immer blüht. 

Die Kirsche steht noch nicht ganz in voller Blüte, aber in den nächsten Tagen wird sich das ganz sicher ändern. Mit der Kirschblühte bekommen nun alle Völker den Honigraum gestellt. 

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Alle Bienenvölker sind nun voll damit beschäftigt, ausreichend Pollen und Nektar einzutragen, um die Brut zu versorgen. Man sieht hier im Video sehr gut, wie sie mit den dicken Pollenhöschen angeflogen kommen :)

13.03.22

Die Bienen tragen im Moment zahlreiche Pollen ein und sind alle in Brut. Jetzt muss das Futter kontrolliert werden, da der wöchentliche Futterbedarf stetig zunimmt. Schwache Völker werden mit starken Völkern zusammengelegt oder saniert, d.h. über Absperrgitter auf ein benachbartes starkes Volk gestellt.

November, 21: Honigheilsalbe in production. Im Herbst bekommt man öfters raue Hände und Lippen. Ich hab deshalb an einer Rezeptur experimentiert. In der Salbe ist Bienenwachs, Waldhonig, Propolis und geeignete Duftaromen enthalten :)

Die Bienen sind jetzt winterfest. Sie haben nun genügend Futter in den Waben. Im Dezember folgt noch eine Restentmilbung mit Oxalsäure, um die restlichen Milben zu erwischen. 

November, 21: Eigener Wachskreislauf

Die alten aussortierten Waben werden im Dampfwachsschmelzer oder bei kleineren Mengen in einem Entsafter eingeschmolzen. Die Verunreinigungen im Wachs filtere ich mit einem Strumpf heraus. Dadurch erhalte ich letztendlich wieder goldgelbes reines Wachs, das ich wieder zum Gießen neuer Wachsmittelwände nutze. Der Winter eignet sich perfekt für solche Arbeiten oder für kleinere Reparaturarbeiten an den Honigzargen :)

21. Tage nach der Volksteilung....
Die Bienenvölker sind nun im brutfreien Stadium und alte dunkle Waben müssen entnommen werden, um Krankheiten vorzubeugen. Zudem können nun die Brutvölker mit Oxalsäure gegen die Varroamilbe behandelt werden.

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19.08.21 
Die  neuen Bienenköniginnen sehen prächtig aus ! :) Und werden prima von den Bienen versorgt! 
Mit den neuen Königinnen ist (hoff ich) ein guter Grundstein für kommendes Jahr gelegt :)

21.07.21 Blick in den Ableger

Die Ableger haben sich gut entwickelt. Aufgrund der mäßigen Tracht, mussten die Ableger aber von Anfang an regelmäßig gefüttert werden. In der Mitte ist die Königin zu sehen, die von vielen Bienen umsorgt wird.

23.07.21 Teilen der Völker

Die Völker wurden geteilt. Da die Bienen nur noch wenig Honig sammeln konnten, habe ich auf die 2. Honigernte verzichtet und gleich den Bienen die Goldgelben neuen Honigwaben überlassen aus dem Honigraum. Der Brutraum wurde weggestellt, damit die Brutbienen eine neue junge Königin nachziehen können. Gleichzeitig haben die Bienen die erste Fütterung erhalten und wurden gegen die Varroamilbe behandelt. 

30.06.21 Der Honig ist im Glas

Nachdem der Honig für mehrere Tage intensiv gerührt wurde, konnte ich ihn endlich abfüllen :) Er hat eine fast weiße Farbe, enthält somit v.a. Raps. Letztes Jahr war der Honig vergleichsmäßig goldgelb mit mehr Obstblüte. Jedes Jahr spannend, was die Natur so bietet :D


18.06.21 Honigernte

Die Honigernte ist voll im Gange. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Honigernte gut 2,5 Wochen später. Dies lag an der Kalten Witterung und dem eher regnerischen Wetter. Die Bienen konnten erst im späten Frühjahr richtig rausfliegen. Die Obstblüte wurde leider verregnet, die letzte Rapsblüte und Kastanie konnte aber noch genutzt werden, sodass ich auch Honig ernten konnte :) 
Dieses Jahr sogar mit eigener Schleuder, da macht es so richtig Spaß! :)


Drohnenbrütiges Volk im Frühjahr, 21.05.21

Ein Bienenvolk ist im Frühjahr drohnenbrütig geworden. Dies bedeutet, dass das Volk noch eine Königin hat, diese jedoch nicht mehr fähig ist ihre gelegten Eier zu befruchten. Es entstehen nur noch Drohnen. Die Königin wurde wohl nicht gut begattet, obwohl sie im Herbst noch schöne Arbeiterinnenbrut gemacht hat.
Da dieses Volk so nicht mehr überlebensfähig ist, braucht es frische Larven aus einem anderen Volk. Zudem kann ich dieses Volk für die Königinnenzucht nutzen. Aus einem braven Volk werden Larven im 24 h Stadium genommen, diese in orange Näpfchen "umgelarft."
Diese kommen dann in den Zuchtrahmen und in das Volk. Vorteil ist, dass ich somit eine neue Königin für das Volk bekomme und die überschüssigen Königinnenzellen für die Ableger verwenden können.

Ein Umlarflöffel (blau) und eine Taschenlampe werden benötigt, um die Königinnenzucht zu starten :)

Frühjahr 2021, 08.05.21

Es sind warme Tage angesagt. Die Bienenvölker sind sehr stark aus dem Frühjahr gekommen. Sie brauchen jetzt Platz. Deshalb setze ich jetzt schon mal die Honigräume drauf. 

16.05.21 Kälteeinbruch !!!

Eine plötzliche Kältefront überrascht die Bienen. Da sie bereits voll in der Brut sind, steigt der Futterverbrauch stark an. Pro Volk muss ich noch gut zufüttern, damit die Bienen nicht verhungern. Da die Honigernte vergangenes Jahr gut war, konnte ich eigenen Honig zufüttern und somit verhindern, dass der Honig verfälscht wird bei der Zufütterung.


Bienenjahr 2020

Was gibt es besseres als den besten eigenen Honig in den Händen halten zu können. Sowohl die Wald- und Blütenhonigernte war sehr gut.  Viele Kunden warten schon seit einigen Wochen auf den neuen Honig und jetzt ist er fertig im Glas!

Neben den Bienen  sind mir auch andere Insektenarten sehr wichtig. Mit einer kleinen Wildblumenwiese möchte ich dazu beitragen, dass auch andere Insekten genug Nahrung finden :)

Dank professioneller Verarbeitung, kann ich einen Honig anbieten, der die notwendigen Qualtiätsansprüche weit übertrifft und aufgrund seiner Konsistenz und Geschmacks besonders geschätzt wird.

Juni, 2020

Die Erntezeit nähert sich :)

Die Blütezeit neigt sich dem Ende. Bisher konnte der Honig noch nicht geschleudert werden, aufgrund des noch zu hohen Wassergehalts. Jetzt beträgt der Wassergehalt des Honigs <17 %, sodass geschleudert werden kann. Ich werden jetzt aber noch ein paar Tage abwarten, sodass ein sonniger Tag zum Schleudern gewählt werden kann. Da der Honig hydroskopisch ist sollte immer ein schön warmer, trockener Tag gewählt werden für die Ernte.

Honigmet

Aus Honig kannst du viele verschiedene Produkte herstellen. Hast du schon mal Honigmet hergestellt aus eigenem Honig? Schmeckt super lecker!

Honigernte

Die Honigernte ist jeden Sommer ein schönes Erlebnis. Die Familie ist meistens auch mit dabei. Die zahlreichen Stunden bei den Bienen haben sich gelohnt!

 Winter bei den Bienen

Die Winter sind für die Bienen eine besondere Herausforderung, da die letzten Wintern und auch dieser Winter durch größere Temperaturschwankungen gekennzeichnet sind. Dies führ dazu, dass die Bienen in die Brut gehen bei höheren Temperaturen und diese aber dann einstellen bei längeren Kälteperioden . Dies stellt für die Bienen ein etwas größerer Stressfaktor dar, aber sie haben gelernt damit umzugehen :)

Die Völker haben daher den Winter bisher gut überstehen können. Bisher wurde an den Völkern lediglich die Futtervorräte kontrolliert. Hatte ein Volk zu wenig Futter, wurde dieses mit Futterwaben bei geeignetem Wetter versorgt. Weiterhin erfolgte Mitte Dezember die obligatorische Restentmilbung mit Oxalsäure zur Bekämpfung der Varroamilbe.

Die Völker haben nun die schönen goldgelben Honigwaben erhalten in denen die Königin wieder voll mit Eier legen loslegen kann. Durch Ersetzen der "alten Waben" werden Krankheiten vorgebeugt. Parallel wird hierbei eine Oxalsäurebehandlung durchgeführt.

Die Waben, die noch Brut haben werden in einem sog. Brutling gesammelt. Nach 3 Wochen ist der Brutling "brutfrei" und eine Milbenbehandlung kann durchgeführt werden. 

Nach 4 Wochen haben die Brutlinge normalerweise auch eine neue Königin gezogen. Somit habe ich neue junge Königinnen die ich für meine Wirtschaftsvölker verwenden werde.

17.09.20 Die Bienen erhalten jetzt noch das restliche Winterfutter. Für diese letzte Fütterung verwende ich eine Folie mit Loch. Darauf kommt eine Leerzarge und auf das Loch kann dann der Eimer gesetzt werden.

Bei dem Eimer handelt es sich um einen Futtereimer, welcher im Deckel kleine Löcher enthält, woraus die Bienen den angemixten Zuckersirup aufnehmen können.

24.06.2020 

Die Ableger haben sich prächtig entwickelt. Dank der Königinnenzucht kann man ohne Probleme und auch mit sehr wenig Rauch die Völker durchschauen. Im Moment herrscht eine Trachtlücke. Die Bienen aus den Ablegern finden nicht mehr so viel Nahrung und müssen gefüttert werden. Ich verwende hierzu eine Futtertasche die ich am äußersten Rand der Waben (rechts) mit Stärkesirup oder Zuckerwasser (2:1) den Bienen gefüllt anbiete. Hierbei wird jedoch nur max. 1 L gefüttert, sodass noch genug Platz für die Brut bleibt!

27.06.20

Die Trachtlücke werd ich demnächst nutzen, um die 2. Honigernte durchzuführen. Es wurde teilweise Waldhonig eingetragen, den ich in den kommenden Tagen schleudern werde :) 
Darauf freue ich mich natürlich sehr !

Honigernte 29.05.20

Heute wurde der Honig geschleudert. Einen Tag zuvor wurde eine Bienenflucht zwischen Brut und Honigraum eingesetzt, sodass sich bei der Ernte keine Bienen mehr im Honigraum befinden. So werden die Bienen geschont und müssen nicht mehr abgekehrt werden von den Honigwaben. Anschließend werden die Waben entdeckelt und geschleudert. Es war eine sehr gute Ernte. Ich bin sehr zufrieden.

08.05.20 Königinnenzucht

Heute habe ich mit meiner Königinnenzucht begonnen! Ich habe 24 h alte Larven hierfür verwendet und mit einer Umlarfnadel die in braun zu sehenden Näpfchen bestückt. Die Larven wurden gut angenommen. Die Königin des Bienenvolks musste dafür umziehen (zu einem Ableger), damit die Bienen loslegen neue Königinnenzellen anzulegen. Nach 5 Tagen werd ich eine Art Lockenwickler über die entstandenen Königinnenzellen stülpen, um zu verhindern, dass die erste Königin alle anderen Zellen absticht. Es können nach dem Schlüpfen nach 13 Tagen die Königinnen auf die Begattungseinheiten aufgeteilt werden. Ich habe hierfür mehrere Ableger erstellt und die Königinnen auf die Ableger verteilt. 3 Wochen nach der Ablegerbildung werde ich eine Oxalsäurebehandlung durchführen. Das Volk befindet sich dann noch im relativ brutfreien Zustand, sodass die Behandlung einen hohen Wirkungsgrad erzielt. Zu dieser Zeit dürfte die Königin auch vom Begattungsflug zurück sein, die dann noch entsprechend gezeichnet werden kann. 

20.03.20 Ablegerbildung 

Heute wurden die geschlüpften Königinnen auf meine Ableger verteilt. Für die Bildung von Ableger wurde zunächst eine Brutwabe an die fluglochnahe Seite gehängt. Anschließend folgt eine Mittelwand und eine Futterwabe, die nach dem Winter meinen Völkern entnommen wurden und ich jetzt für meine Ableger nutze. Das Flugloch wird mit einem Schaumstoffstreifen entsprechend auf ca. 1 cm eingeengt. Da die Brutwabe sich an der Fluglochseite befindet, können die Wächterbienen somit das Flugloch gegen Eindringlinge besser verteidigen. In der Mitte ist ein Bienenkasten, indem ich 3 Ableger gebildet habe. Dies ist dadurch möglich, dass es 4 Fluglöcher gibt und ich die einzelnen Königinnen durch Schiede so voneinander trennen werden, damit sie sich nicht in die Quere kommen!

23.04.20 Schwarmkontrollen

Die Bienenvölker sind in Schwarmstimmung und wollen schwärmen. Jetzt gilt es im Wochentakt Schwarmkontrollen durchzuführen, um dies zu verhindern. Wenn die Drohnenrahmen, wie dieser voll ausgebaut sind, werden sie ausgeschnitten und wieder eingehängt. Dies dient der mechanischen Varroabekämpfung und hemmt den Schwarmtrieb. Wenn ein Volk länger in Schwarmstimmung ist, werden 1-2 Brutwaben entnommen und hiermit Ableger gebildet. Diese werden mind. 2 km vom Bienenstandort entfernt gestellt. Du erhältst hierbei neue, junge Königinnen, die du auch im Herbst für deine Wirtschaftsvölker zum umweiseln verwenden kannst. 

Weitere Produkte, die du aus eigenem Honig herstellen kannst:

Bei der Herstellung von Honigmet, kannst du Geschmack je nach Belieben variieren. Ich hatte Lust auf einen Kirschmet und hab dementsprechend Kirschsaft und Kirschen aus dem eigenen Garten hierfür verwendet :)

Man kann aus Bienenwachs auch Lippenstifte für raue Lippen herstellen. Hierfür verwendet man Bienenwachs, mit einem gut geeigneten Hautduftöl und füllt es in die entsprechenden Hülsen :) 

Cremes funktionieren natürlich auch: Zutaten dieser selbsthergestellen Creme sind: Eigenes Wachs meiner Bienen, Propolislösung, etwas Honig und Pflanzenöl. Beim Öl kann man beliebig variieren, je nach Hauttyp ;) 

Honigräume sind drauf!

10.04.20 

Alle Honigräume sind drauf. In 2 Wochen werden die eingehängten Drohnenrahmen kontrolliert und die ersten Schwarmkontrollen durchgeführt, bei den starken Völkern sollten diese schon früher gemacht werden.


Update, 05.04.20 

Die Kirschblüte (und auch die Stein und Kernobstblüte allgemein) lässt noch auf sich warten in meiner Region. Deshalb kann man sich noch etwas Zeit lassen mit der Honigraumgabe! Ende nächster Woche dürfte es dann soweit sein. Der Honigraum wird über ein Absperrgitter aufgesetzt. Ich gebe immer 6 Mittelwände (außen) und 4 ausgeschleuderte Honigwaben (innen) vom Vorjahr in den Honigraum, damit die Bienen noch eine gute Baugelegenheit haben. Gleichzeitig wird auch noch der Drohnenrahmen (Leerwabe) an Position 2 oder 9 in den Brutraum gehängt. Der Drohnenrahmen dient zur mechanischen Varrobekämpfung. Dazu aber später mehr!

Der Frühling ist da!

Mit aktuell 18 °C ist der Frühling nicht mehr aufzuhalten. Die Knospen vieler Bäume sind dick und die Blüte lässt nicht mehr lange auf sich warten. Jetzt nur hoffen, dass es dann auch entsprechend warm bleibt, damit die Bienen die erste Frühtracht auch optimal nutzen können. Wenn die Kirsche blüt, wird mit dem Honigraum erweitert und der Baurahmen für die Drohnenbrut eingehängt. Beim Erweitern gilt: Lieber zu früh als zu spät!